2. - Wir wünschen uns ein neues Vorzelt
Bei dem Umzug von dem alten auf den neuen Stellpaltz machte sich bereits der eine und andere Schaden am Zelt bemerkbar.
Wir hatten unser Vorzelt bei der damaligen Platzübernahme mit übernommen. Der Vorbesitzer hatte, wegen der besseren Isolierung, zwischen den Dachstangen und dem Dach Styrofam-Platten geschoben. Im ersten Moment eine gute Idee, doch nur im ersten Moment. Styrofam ist im Gegensatz zu Styropor fester und härter. Bei jeder starken Wind-Böe hob sich das Dach samt Platten, um sich gleich darauf wieder auf die Dachstangen zu legen. Immer mit einem lauten Knallen verbunden.
(!) Alle Bilder können durch anklicken vergrößert werden.
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Ein neues Vorzelt |
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Bei unserem Umzug auf den neuen Stellplatz entfernten wir diese Platten vorsichtig. Einige der Platten hatten bereits deutliche Spuren am Zelthimmel hinterlassen.
(Das Bild ist während des Umzuges entstanden. Am Zelthimmel sind deutlich die blauen Flecken zu sehen.) |
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Unser altes Vorzelt von außen. Eigentlich noch ganz ansehnlich an zu schauen. Im Detail dagegen weniger. Die Nähte der Reisverschlüsse lösten sich langsam auf. Und trotz extra erworbenen Innenhimmel "regnete" es im Zelt. Dieses Phänomen trat immer dann auf, wenn es draußen kalt war und wir die Heizung im Vorzelt anhatten. Nach gewisser Zeit entstannt ein Temperatur-Punkt, bei dem das Kondenswasser förmlich abregnet. Alles nicht sehr schön und angenehm. |
Bereits zur Jahreswende 2008/2009 entschlossen wir uns ein neues Vorzelt zu kaufen. Die vielen Besuche in den Nachbarzelten unterstützen uns bei den ersten Gedanken. So sollte es auf jeden Fall ein Zelt mit einem Thermodach werden. Und da sehr viele Zelte auf unserem Platz von einem Zelthersteller im Nachbarort stammen, fuhren auch wir für einen kurzen Besuch bei dem Händler vorbei. Recht schnell waren wir uns über die grundsätzlichen Möglichkeiten einig. Was folgte, war noch ein kurzer Besuch von Ihm bei uns auf dem Stellplatz, bei dem alle restlichen Details geklärt wurden.
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Wir räumen leer |
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Endlich war es soweit. Die für uns stressigen Monate Januar und Februar waren nun vorbei. Am ersten WE im März machten wir uns an die Arbeit. Ziel war es, das gesamte Vorzelt leer zu räumen. |
Obwohl wir der Meinung sind, dass wir garnicht so viel im Vorzelt stehen haben, kommt doch einiges zu Tage. Alles ist aber recht schnell demontiert. Alle Einzelteile, wie z.B. Geschirr werden in Kartons verpackt. Zum Glück können wir all unseren "Kram" verteilt bei unseren lieben Nachbarn unterbringen. |
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So verschwinden nach und nach die größeren Sachen, wie Herd und Kühlschrank. Der große Küchenschrank wird auf unseren Hänger gewuchtet. Die Chefin hat ein paar Änderungswünsche. Und jetzt war der beste Zeitpunkt für kleinere Umbauarbeiten. |
Und was endgültig nicht mehr untergebracht werden konnte, fand einen Überganzplatz in der Scheune. Wir sagen hier schon mal allen - Danke - für die Hilfe. |
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Wir reißen ab |
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Wieder ein Wochenende später war es dann soweit. Wir bauten unser altes Vorzelt ab, oder besser, wir rissen es ab. |
Scharfe Messerklingen halfen uns die einzelnen Wände passend für den Hänger zu schneiden. Immer wieder bemerkten wir das sich bei den Arbeiten der eine oder andere Reisverschluß von der Naht löste. Lange hätte hier wohl nichts mehr gehalten. |
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Gegen Mittag zog der Traktor unsere "Isolde" von ihrem Stellpaltz. Nun stand sie einige Meter davor. Nur noch ein Stromkabel verband sie nun für die nächste Zeit mit ihrem Stellplatz. |
Nun konnte auch das restliche Vorzelt abgebaut werden. Zahlreiche Hände halfen uns dabei. Auf den Bildern mag es ein wenig chaotisch aussehen, in Wirklichkeit verrichtete jeder seine Arbeit Hand in Hand. |
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Ein kurzes Telefonat,- und das Gestänge wechselte seinen Besitzer. Uns sollte es Recht sein. |
Ordnung muss sein. Bevor mit einer Plane die Bühne abgedeckt wurde, wurde noch schnell der Teppich von seinem Schmutz befreit. Und anschließend wechselte auch er zu seinen neuen Besitzern. |
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Endlich konnte der gemütliche Teil des Tages beginnen. |
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